SPE-Jury tagte im KUZ Leipzig / zahlreiche hochwertige Anwendungen eingesandt



Run auf den Automotive Award 2007



Die Jury-Mitglieder des 11. Automotive Division Award der SPE Central Europe (Society of Plastics Engineers) haben am 14. Juli in den Räumen des Kunststoff-Zentrums Leipzig (KuZ) getagt. In diesem Jahr galt es, eine besonders hohe Zahl vorliegender Einsendungen zu bewerten.

Die Jury setzt sich zusammen aus Teilnehmern der Branchenbereiche „Anwender“, „Verarbeiter“, „Formen- und Werkzeugbau“, „Rohstoffhersteller“, „Maschinenhersteller“ und „Kunststoff-Institute“. Für den Kernteil des Wettbewerbs Parts & Components erläuterte Präsident Dr.-Ing. Klaus-Dieter Johnke, Volkswagen AG, zunächst die Kriterien und Vorgehensweisen bei den Bewertungen in den verschiedenen Kategorien namens „Body Interior“, „Body Exterior“, „Power Train“ sowie „Electronical and Optical Parts“. Johnke konnte zudem einige neu in die Jury aufgenommene Experten aus verschiedenen Branchenbereichen begrüßen und dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement in diesem Fortschritts-Wettbewerb. Die Moderation während der Bewertung im Sonderbereich „Media & Publications“ übernahm Prof. em. Herbert Lindinger, Industriedesigner, Leibniz-Universität Hannover.


Viele siegwürdige Einreichungen

Die ungewöhnlich hohe Qualität zahlreicher eingesandter Teile in den verschiedenen Bereichen der technischen Teile und Komponenten erschwerte in diesem Jahr die Bewertungen, wie auch Dr.-Ing. Herbert Fernengel als Fachbereichskoordinator und Moderator bei den Beurteilungen bemerkte. Insbesondere bei den Außenanwendungen präsentierten sich Neuheiten und Problemlösungen, die es den Jury-Mitgliedern schwermachten, eine Rangfolge festzulegen. „Eigentlich müsste es mehrere Sieger geben“, wurde mehrfach in der Jury geäußert. Insbesondere in der neu eingerichteten Kategorie „Electronical and Optical Parts“ standen mehrere hoch innovative Problemlösungen zur Auswahl.

Die Teilnehmer der im Vorfeld der K 2007 am 22. Oktober stattfindenden SPE Automotive Division Award Night mit Verkündung der Preisträger werden somit Kunststofflösungen im Automobilbau von bisher kaum erreichbarer Qualität präsentiert bekommen. An diesem Abend im Swissotel in Neuss werden die Gäste auch die Einzellösungen in Augenschein nehmen und mit den Preisträgern über deren Innovationen diskutieren können. (ru)


Gruppenbild der Jury-Mitglieder des 11. Automotive Division Award der SPE Central Europe vor dem Portal des Kunststoff-Zentrums Leipzig (Foto: Fricke, Hannover)
   

SPE-Juroren im antiken Rom

Am Vorabend des Jurorentreffens in Leipzig fand ein kulinarischer Empfang im umgestalteten Gasometer statt, der als Kulisse für die Inszenierung eines außergewöhnlichen Projekts des Künstlers Yadegar Asisi dient. Dieses Panometer – laut Aussteller das größte Panoramagemälde der Welt – zeigt Rom CCCXII auf einem 106 x 30 m großen Rundbild. Darauf wird im Maßstab 1 : 1 der Einzug Kaiser Konstantins im antiken Rom dargestellt.

Bei diesem Kunstwerk spielt Kunststoff eine bedeutende Rolle. Es wurden 37 Polyesterbahnen à 3,20 m Breite bedruckt. Mit sechs Farben und bei 200°C wurde der Stoff schließlich durchgefärbt. Ergebnis der neuartigen Sublimationstechnik ist eine optische Auflösung von 600 dpi. Für alle Beteiligten ein einmaliges Erlebnis. Das Panometer in Leipzig wird noch bis Anfang 2009 zu sehen sein und ist täglich außer montags geöffnet.

www.panometer.de

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